Sonntag, 13. April 2008

Na, du melancholischer Trinker?

Das war das erste, was ich je zu Max Goldt gesagt habe, als er nach seiner ersten Lesung im Bremer Café Kairo allein mit einem Beck's und einer Uigarette an der Theke stand; und das letzte, was ich dem nicht minder melancholischen Walter Kempowski mailte, waren Frauenklo-Graffiti aus den 70er Jahren. Mehr hatten wir einander nicht zu sagen, aus welchen Gründen auch immer; doch die Reserviertheit beider Herren hat mich durchaus nicht davon abhalten können, jahrzehntelang für ihr Werk zu werben, ob im Buchhandel oder privat. Deshalb (aber nicht nur deshalb) sitze ich jetzt, nach gar zu langer Schreibpause, melancholisch rauchend und mit einer Flasche Beck's vor meinem Rechner und kann nicht darüber jubeln, daß Max Goldt nun, da seine Epigonin Kathrin Passig den Bachmannpreis erhalten hat und Kempowski tot ist, offenbar als sein Nachfolger gehandelt wird, da er den deutschen Alltag bis zur Kenntlichkeit entstelle, also 25 Jahre lang sonderbare Lieder singen und Kolumnen schreiben mußte, bis die Kleist- und Hugo-Ball-Preis-Juroren endlich wach genug waren, um zu bemerken, daß sie ihn, wie zuvor Kempowski, jahrzehntelang nicht bemerkt oder bestenfalls belächelt, die unsäglich schlichte Judith Herrmann und nicht minder humorlose popelige Literaten ihrer Generation jedoch zu Repräsentanten der Berliner Republik ausgerufen hatten, the 51st state of America, bis Amerika bzw. das, was die meisten Deutschen dafür hielten, denn doch ein wenig aus der Mode kam, und man sich wieder auf Old Europe zu besinnen begann, ganz klammheimlich, und noch heimlicher darauf, daß wir nun einmal keine Amis sind, sondern eigene Probleme und eigene Themen haben und sogar eine eigene Sprache, in der man sogar les- und hörbar schreiben kann, ja sogar äußerst geistreich, wenn man es nicht verschmäht hat, sich an all jenen Meistern zu schulen, die, wie Legionen von Lehrern gern glaubten, weil es ihnen viel Lesezeit ersparte, Auschwitz usw. usf. -

Ach! Alles Blödsinn. Unsere uralte kulturelle Tradition hat unser Land ebensowenig geradewegs in den Faschismus hineingetrieben wie die junge Kultur der USA die Welt geradewegs ins Paradies geleitet hat und der Islam ganz allein schuld sein wird am Ende der Menschheit. Jede Kultur ist ambivalent. Und was unsere betrifft bzw, das, was noch von ihr übrig ist, so steht es ihr wohl an, in diesen nicht eben glorreichen Zeiten jene zu ehren, die aus ihr hervorgegangen sind, anstatt die Amis nachzuäffen. Walter Kempowski war so einer, und so einer ist eben auch Max Goldt. Zwischen beiden liegen Welten; doch beiden gemeinsam ist, was den größten deutschen Autoren seit Wieland stets gemeinsam war: eine tiefe Melancholie, zugleich eine tiefe Komik; also genau das, was dazu animiert, dieselben Bücher wieder und wieder zu lesen , und was dazu führt, immer wieder neues darin zu entdecken, bis sich alles auflöst in einer tiefen Heiterkeit, die nichts gemein hat mit dem Optimismus des Amerika, das wiederum nichts gemein hat mit dem vielschichtigen Amerika des genialen Bob Dylan. Und damit komme ich zu jener Stelle, die wohl meine Lieblingsstelle in Kempowskis Tagebuch des Jahres 1991 bleiben wird, also in dem letzten Werk, das er hat fertigstellen können. Es ist so zwiespältig wie gewohnt, politisch hellsichtig und naiv; doch wie all seine Werke gipfelt es jenseits allen Zanks um die DDR und die 68er in einer tiefen Weisheit, die er diesmal so formuliert hat, auf S. 139:
Ein Demokrat kann nur ein Skeptiker sein. Optimisten taugen nicht zur Demokratie.
Optimisten sind potentielle Faschisten.
Deshalb (aber nicht nur deshalb) liebte ich Kempowski; schon lange bevor er in Mode war. Er war ein Melancholiker; und daß Max Goldt einer ist, war mir schon klar, bevor ich ihn allein mit seinem Beck's und seiner Zigarette an der Theke sah: damals, als die neuen Faschisten, die Gesundheitsterroristen, noch nicht das Sagen hatten; damals, als - aber lassen wir das. Nun hat man ihn geadelt; doch wie Walter Kempowski wird er nie ein staatstragender Dichter werden. Denn für diese Rolle ist er viel zu melancholisch, so wie der alte Kempowski es war. Und was ist die schönste Macke eines jeden Melancholikers? Daß er nicht korrumpierbar ist, um keinen Preis dieser Welt.

Dienstag, 11. März 2008

Ein rauchfreies Ambiente

haben die Neuen Menschen sich gewünscht, und sie haben es bekommen. Heute war ich mal wieder da, anläßlich des Autorentreffs, und wo noch im Dezember um 22 Uhr Gäste saßen, rauchten, tranken und aßen, sah es gestern abend so aus, als ich nach rechts blickte:



- und so, als ich nach links blickte:



- während die letzten 4 Nichtraucher sich kurz nach 22 Uhr anschickten, dieses Lokal zu verlassen, und die Angestellten das Geld in der Kasse zu zählen begannen, wo noch im Dezember, als im Ambiente am Osterdeich geraucht werden durfte, bis 1 oder 2 Uhr nachts viele Gäste saßen, "aber nur im Raucherbereich", sagte mir die Frau an der Theke: "Die Nichtraucher sind ja schon immer so um zehn gegangen, und daran hat sich nichts geändert, Nichtraucher gehen nun mal früher, und ich find das total scheiße, wie das jetz geregelt iss, ab zehn Uhr iss hier Totentanz."

Und eben nicht nur im Ambiente. Auf meinem Nachhauseweg fuhr ich wieder am Médoc vorbei, und auch dort, wo man einst um Mitternacht Tim Fischer treffen konnte und so gegen 2 Uhr morgens seine letzte Zigarette rauchte, herrscht nun gegen halb elf Uhr abends die Aufbruchstimmung der Neuen Menschen in die Schöne Neue Welt, die Diktatur der Angepaßten.

Sonntag, 9. März 2008

Hörsturz!

Seit Herbst 2000 gibt es in Bremen eine Interessengemeinschaft für Bremer Radiokultur, die sich angesichts des Dudelfunks den Namen Hörsturz gab; und am 16. März 2001 gab es die erste Hörsturz!-Nacht,
einen (wie man früher sagte) Bunten Abend (Eintritt frei) mit Musikbeiträgen, wie man sie im sog. Tagesbeleitprogramm unserer Kultursender, zumal des Nordwestradios, schon lange nicht mehr zu hören bekommt. (Während ich dies schreibe, sendet - was'n Zufall! der DLF gerade Tell Me von den Stones, jaja, so fing das mal an.) Da will ich mal mitmachen! dacht' ich mir als alter Radiofan; doch da ich es versäumt hatte, rechtzeitig jene Beziehungen zu knüpfen, die es mir gestattet hätten, stand ich lange außen vor: bis zum vergangenen Freitag, als ich das brav gekürzte 26. Kapitel aus meinem Buche vortrug, das ich überschrieben hatte mit Eso-Pest & Kohl-Ära. Ein Sittenbild aus jenen Zeiten, da der Homo sapiens auszusterben begann.



Da saß ich also, spät am Abend; doch des diesmal zum großen Teil besonders exquisiten Musikprogramms wegen nicht vor leeren Reihen, sondern im noch immer ziemlich vollen Saal, und es geschah, was schon im ersten Teil des Abends, als Peter Abromeit las, geschehen war und, wie ich erst gestern wieder hörte, auch in München kaum geschieht, wenn die in den Feuilletons gefeierten Literaturstars lesen: das Publikum (und eben nicht dasjenige, das Lesungen besucht) saß nicht nur da, hörte nicht nur gelangweilt zu, sondern spitzte seine Ohren, würdigte den Witz der Texte und klatschte langanhaltend Beifall.

Ich wiederum klatschte langanhaltend nach dem Brigitte Karow Trio, nach Dietmar Hussong und seinen Jungs und nach der Klangcollage von Jörn Schipper, in der ich nicht nur wiedererkannte, was vor 65 Jahren war, als die Sirenen heulten, Goebbels schrie und Zarah auf ein Wunder hoffte, sondern auch, was heute ist und morgen sein wird: die Diktatur all jener, die es ganz besonders auf uns Künstlertypen abgesehen haben und auf alle, die sie daran erinnern, daß wir Menschen nicht geboren sind, um Roboter zu werden.


Jörn Schipper vor seinen Klangmaschinen.


Dietmar Hussong (rechts), Jonas Böker und Tim Weidemann (who's who?).


Birgid Hanke, Sach- und Kinderbuchautorin und Moderatorin des Abends, der ganz aus Versehen mit meiner ihr unbekannten Kamera das Foto von mir gelang, und Regina Dietzold, die Hörsturz-Begründerin und wortgewaltige Kämpferin wider den Niedergang nicht nur der Radiokultur, deren offizielle Bremer Hüter es schon seit Jahren für ihre vornehmste Aufgabe halten, die Umsätze der Unterhaltungsindustrie zu steigern, anstatt ihre Hörerinnen und Hörer darüber staunen zu lassen, daß es in Bremen ernstzunehmende Autoren gibt oder Sängerinnen wie Brigitte Karow:

[Nachtrag 15.03.2008] Sehr schöne Hörsturz-Impressionen des Bremer Fotografen Dieter Meeger gibt es inzwischen hier zu sehen.

Höhere Welten, niedere Welten

Nun ist sie verschwunden, meine alte Heimseite, die ich schon so lange aus dem Netz nehmen wollte, um sie endlich einmal gründlich zu renovieren, mit CSS and all that jazz, oder sie sogar ganz aufzugeben, mangels Geld. Wozu noch eine Homepage, wenn sie kaum noch besucht wird und man kostenlos und viel komfortbler bloggen kann? Aber ich war sentimental. Ich habe die Seiten im Netz gelassen, und das habbich nuu davon.

Auf einer dieser Seiten nämlich befand sich eine Grafik, die ich einmal, als ich zum Thema Kiffen recherchierte, auf einer der Seite eines Headshopbetreibers gefunden hatte. Es sei, so dacht' ich, eine Werbegrafik; denn war überschrieben mit Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht euch, darunter das Logo des Seitenbetreibers. Genau solch ein Dokument hatt' ich gesucht, um meinen Text über eine Kifferweihnachtsfeier mit etwas Buntem zu garnieren. Der Headshop, dacht' ich mir, wird schon nichts dagegen haben; es ist ja kostenlose Werbung.

War es aber nicht, wie ich nun weiß. Das unbeschriftete Bildmotiv stammte von einem mir bis dato namentlich nicht bekannten Künstler, und nun weiß ich auch, daß ich das eine oder andere seiner Bilder sogar schon einmal gesehen habe, beim flüchtigen Blättern in Magazinen, vor der Kasse im Supermarkt. "Ach! Das habbich mal bei meinem Onkel auf ner Postkarte gesehen", sagte mir meine Freundin Frau P., als ich ihr von der kostenpflichtigen Abmahnung erzählte.

Ich habe keinen Onkel, der solche Postkarten bekommt. Ich war sogar noch nie in einem Headshop drin, wo solche Postkarten und Poster und Kalender vermutlich regen Absatz finden. Aber nun habe ich, ausgerechnet ich, die schon als Kind mehr mit Wilhelm Busch anfangen konnte als mit bunten Comics & Cartoons, wegen eines bunten Bildchens, das ich für den Bestandteil einer Werbegrafik hielt, eine Abmahnung auf meinem Schreibtisch liegen. Und die hat mir das ohnehin kaum noch vorhandene Interesse an meiner alten Homepage, die zwar voller Komik war, aber ohne Comics, - diese Abmahnung also hat mir den letzten Rest von Interesse an meiner alten Netzpräsenz so gründlich verdorben, daß ich sie gelöscht habe. Doch ich tröste mich damit, daß sie niemand vermissen wird.

Montag, 4. Februar 2008

Dunkle Straßen, die Welt zerbricht ...

Eigentlich hatt' ich ja an dieser Stelle über die Bremer Literaturpreisverleihung berichten wollen; doch die Brotarbeit kam mir dazwischen, und heute, kurz nach Mitternacht, war es mir wieder einmal wichtiger, ma eben kurz ummen Pudding zu gehen und nach dem Rechten zu sehen.

Im Viva gegenüber, wo sonst um diese Zeit noch einiges los war, nur 2 Raucher im angrenzenden Zelt; das Filz hatte, wie neuerdings stets um diese Zeit, schon längst geschlossen; im Gerken, jener alten Gastwirtschaft, wo trotz ausreichender Räumlichkeiten nach dem Willen des Besitzers schon jetzt das src="absolute Rauchverbot gilt, saßen 2 Gäste an der Theke; nur im Roland, einer typischen Wohnzimmerkneipe, knobelten noch gegen 1.30 Uhr 3 Raucher mit Wilhelm, dem nichtrauchenden Wirt, und ein vierter gesellte sich zu ihnen, als ich nach 2 Bierchen ging: wieder vorbei am Viva, das inzwischen geschlossen hatte, anders als zu jener Zeit, da die Thekenfrau jedesmal ihre liebe Mühe hatte, nach der Sperrstunde um 2 die letzten Gäste zu vertreiben, nicht etwa die von den Antis vielbeschworenen Loser aus der Unterschicht, sondern unter anderem eine hochrangige Staatsbeamtin, eine echte alte 68erin, Sozialdemokratin und Bremerin von altem Geblüt, die dort ihr Wasserbier zu trinken und zu rauchen pflegte, als noch ein Rest von Freiheit herrschte in Deutschland, zumindest in den Kneipen, und es noch undenkbar schien, daß junge SPD-Karrieristen wie Sabine Bätzing und Karl Lauterbach ihr und mir und sogar Helmut und Loki Schmidt in bestem Einvernehmen mit den Karrieristen in der CSU würden diktieren konnen, was wir in unserer Freizeit zu unterlassen haben.

Doch die Zeiten ändern sich, und mit ihnen auch die Kneipen. Schon 4 Wochen nach dem Rauchverbot siechen sie dahin, so wie das Gerken, dessen Wirt, ein Anti, die Zeche dafür wird zahlen müssen, daß er es seinen Gästen schon jetzt nicht mehr gestattet, in seinem Laden, wo es problemlos möglich wäre, nach altem Brauch zu trinken und zu rauchen:

Dienstag, 15. Januar 2008

Auch heute, kurz nach Mitternacht,

bot sich mir im Prinzip das gleiche Bild wie gestern: im Filz war es schon dunkel, im Gerken saß noch 1 Gast, im Viva saßen 4 Gäste, aber alle im Raucherzelt; und am meisten los war noch im [*edit* - die Gesundheits-Gestapo könnte mitlesen!] der kleinsten Kneipe von allen: mindestens 6 Gäste saßen an der Theke des einzigen Lokals, wo weitergeraucht werden darf wie in der Kneipe, die einige meiner Autorenkollegen und ich nach unserem allmonatlichen Treffen zu besuchen pflegen. Aber auch dort waren wir, anders als noch im letzten Jahr, heute gegen Mitternacht die einzigen Gäste; denn viele Leute hier im Viertel scheinen ihren Kneipen fernzubleiben, weil sie fürchten, dort herrsche schon das absolute Rauchverbot, und sich die Schmach ersparen wollen, vom staatlich drangsalierten Wirt wie Kinder behandelt zu werden: Im Wohnzimmer dürft ihr nicht spielen!

Das Flair des Viertels, worin ich lebe, ist schon jetzt nicht mehr das gleiche wie noch vor wenigen Monaten; und dieses Viertel wird in einem Jahr ein totes Viertel sein, ohne seine vielen Szene-, genauer: Raucherkneipen, die seinen besonderen Reiz ausmachen. Ich zitiere aus der Kurzfassung der Bremer Kulturhauptstadtbewerbung, Abschnitt 6.5, Brutstätten und Besessene als Voraussetzung jeder Kultur:
Brutstätten – eine Bezeichnung für jene vergleichsweise überschaubaren Orte, an denen kulturelle Leistungen überhaupt entstehen können. In eigener Zeitlichkeit, unter angemessenen Werkstattbedingungen, als Laborprozesse, ohne den Druck sofortiger Veröffentlichung und Nutzung. Brutstätten sind eigentlich nichts anderes als spezifische Milieus. Welten, in denen die jeweiligen Auffassungen über das, was cool, passend, professionell, avantgardistisch oder zielführend ist, weitgehend einvernehmlich und für alle Beteiligten unterhaltsam produktiv gemacht werden. Zudem gehört zu Brutstätten sowohl eine gewisse Sicherheit als auch die zum Brüten notwendige Wärme.

Zum anderen Besessene – hier geht es um alle, die Kultur als Berufung leben und dabei im besten Sinne rücksichtslos agieren, als Salz in der gesellschaftlichen Suppe. Ihre Ansprüche sind tendenziell unstillbar, und ihre Leidenschaft ist es nicht minder. Mitunter brauchen Besessene deshalb Widerstand, um sich nicht zu verlieren. An diesem Widerstand, der keinesfalls zu verwechseln ist mit Zurückweisung oder gar Repression, versuchen sie sich abzustoßen, um in unerschlossene Dimensionen vorzudringen. Manchmal benutzen sie dazu aber auch Wege, die vorweg absonderlich und erst im Nachhinein schlüssig erscheinen. Auf jeden Fall sind Besessene selten angenehm, oft getrieben und gehetzt, und letztlich immer radikal.
Auch in ihrer Ablehnung des totalen Rauchverbots und einer immer repressiver werdenden Politik, deren Ziel nichts anderes ist als die Ausgrenzung und Kriminalisierung jener, die eben nicht nur vom Rauchen besessen sind und/oder vom Trinken, sondern davon, mit anderen gemeinsam rauchen und trinken zu können, dort, wo sie es seit der Befreiung vom Hitlerfaschismus immer getan und so manches Kunstprojekt ausgebrütet haben: in ihren angestammten Cafés und Bars und Kneipen. Wer diese Brutstätten für Bessenene rauchfrei und - das ist der nächste Schritt - alkoholfrei machen will, der ruiniert nicht nur die Existenz von unzähligen Gastronomen und deren Angehörigen. Er zerstört das Fundament unserer von Rauchern und von Trinkern* und anderen Besessenen geschaffenen abendländischen Kultur.

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* Goethe hat den Qualm gehaßt, aber schon morgens Rotwein gesoffen.

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Difficile est satiram non scribere.

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