Fagottogott, wie kann sie nur!
würden einige meiner Leser heute wieder denken, so wie vor 7 Jahren. Damals wurde Udo Jürgens 70, und ich habe mich (längst nicht zum erstenmal) zu ihm bekannt; und heute ist er 77, und wieder lasse ich es mir nicht nehmen, den Udo hier in diesem Blog zu feiern: freilich mit dem Unterschied, daß dieses Blog beinahe verwaist ist und hier kaum noch jemand mitliest und die Fassungslosen von einst inzwischen gar nicht mehr oder ebenfalls nur noch sporadisch bloggen. Und es gibt noch einen Unterschied. Nicht nur, daß wir eine Bundeskanzlerin haben, die mit unserem Vizekanzler öffentlich darüber spricht, wie es wäre, gemeinsam ein Konzert von Udo zu besuchen; nein: wer sich darüber erhaben dünkt, weil er Angela Merkel und Philipp Rösler nicht zur geistigen Elite zählt, der muß nun zur Kenntnis nehmen, daß der scharfsinnige Michel Friedman sich als Udofan geoutet hat und der über alles erhabene Wagnerianer Vicco von Bülow den Mann am Klavier zu schätzen wußte. Daß der Udo nun im TV so geehrt wird wie einst er, bekommt er leider nicht mehr mit. Doch er hätte sich gefreut, auch über den ARD-Zweiteiler Der Mann mit dem Fagott. Der ist nämlich, gemessen daran, was die Öffentlich-Rechtlichen sonst so produzieren, ganz ganz großes Kino und wird in die TV-Geschichte eingehen, so wie die Verfilmung der ersten Romane von Walter Kempowski oder der TV-Dreiteiler über die Familie Mann. Doch Deutschland wäre nicht Deutschland ohne seine kleingeistigen Journalistinnen und Journalisten, die stets zur Stelle sind, wenn es darum geht, etwas zu verreißen, das nicht in ihr Weltbild paßt.
Mehr darüber werde ich jetzt nicht darüber schreiben; ich will diesen schönen 30. September genießen und nun erst einmal dem Udo alles wünschen, was er sich selber wünscht.
Fortsetzung folgt; noch heute oder morgen.
[Nachtrag, 12. Dezember 2011] Aus der Fortsetzung ist nichts geworden. Manche mögen das bedauern; ich aber nehme es leicht: angesichts dessen, was sich in der Zwischenzeit begab. Denn wieder einmal hat sich gezeigt, daß das tumbe Fanvolk zuweilen schlauer ist als die Besserwisser in den Medien. Diesmal betrifft es Rammstein.
Mehr darüber werde ich jetzt nicht darüber schreiben; ich will diesen schönen 30. September genießen und nun erst einmal dem Udo alles wünschen, was er sich selber wünscht.
Fortsetzung folgt; noch heute oder morgen.
[Nachtrag, 12. Dezember 2011] Aus der Fortsetzung ist nichts geworden. Manche mögen das bedauern; ich aber nehme es leicht: angesichts dessen, was sich in der Zwischenzeit begab. Denn wieder einmal hat sich gezeigt, daß das tumbe Fanvolk zuweilen schlauer ist als die Besserwisser in den Medien. Diesmal betrifft es Rammstein.
hweblog - 30. Sep, 11:52




